Friday, 26 October 2012

Radio macht glücklich

So das Thema eines Panels auf den Medientagen in München

Die Nutzung von Medien hebt die Stimmung, jedoch beim Radiohören ist das Glücks- und Vitalitätsniveau am Höchsten. So die Erkenntnis eines gemeinsamen Panels der Serviceplattform Radiozentrale und des Onlinedienstes radio.de im Rahmen der MEDIENTAGE MÜNCHEN.
 
Was ist Glück? Für den Autoren und Psychologen Harry Eggensperger ist es ein Zustand, der erreicht wird, wenn es gelingt, immer wieder aus dem Denkmodus in die positiven Affektebenen des Fühlens zu wechseln. Auslöser für diesen Wechsel des Gehirns in den Fühlmodus könne beispielsweise eine Melodie sein, die nebenbei wahrgenommen wird. Für ihn sei die besondere Stärke des Radios, das es quasi nebenbei abgerufen werde und sich der Nutzer nicht inszenieren müsse wie beispielsweise im Internet. Radio mache glücklich, weil man dem Dogma der Vernunft entfliehen könne.

Das Rheingold Institut untersuchte für den ARD-Radiovermarkter AS&S, dessen Pendant bei den Privatsendern RMS und die Radiozentrale, was die besondere Rolle und Funktion des Radios im Vergleich zu anderen Medien ist und weshalb jeden Tag über 80 Prozent der Deutschen Radio hören. Das Ergebnis der Studie: Radio ist für viele Menschen ein unverzichtbares Alltagsmedium. Es gilt als der „Soundtrack zum Leben“ und begleitet die Hörer durch den Tag. Dabei ist es Berater, Strukturgeber oder Stimmungsmodulator. Dabei bewegt sich der Hörer zwischen der „passenden Grundtönung“ und dem „gespannten Aufhorchen“, zwischen „anheimelndem Wiederhören“ und „belebendem Neu-Stimmen“ und zwischen „kurzwelliger Alltagstaktung“ und „langwelliger Sinnsuche“. Radio ist für den Hörer der „folgsame Begleiter“ und die „verbindende Kommunikationshilfe“. Vor dem Fernseher dagegen ist der Nutzer gefesselt und die Zeitung bietet die „abgeschottete Collage“. Der Hörer, so Christoph Wild, Leiter der Werbe- und Marktforschung der AS&S, bastele sich aus dem Radioangebot seine eigene „perfekte Welle“.


Die Radiomacher, sagte Ina Tenz, Programmdirektorin von radio ffn in Hannover, versuchten diese „perfekte Welle“ jeden Tag mit Strategie, Marktforschung aber vor allem mit kreativen Menschen im Programm umzusetzen. Dabei habe sich die Rolle des Radios gewandelt: Radio müsse die Hörer heute mehr emotional anrühren als früher. Die Radiomitarbeiter würden immer mehr zu Medienmanagern, die konsequent an ihrer Marke arbeiten müssten. Mit authentischen Moderatoren, einer starken Morningshow, Comedy und Musik würden es die Radiosender schaffen, „Glück in Reinform“ für die Hörer zu produzieren.

Für die Werbekunden der Radios sei es lohnend, „Teil dieses Soundtracks des Tages“ der Hörer zu sein, so Florian Ruckert, Vorsitzender der Geschäftsführung der RMS. Glückliche Hörer führten auch zu glücklichen Werbekunden. Mit emotionaler Ansprache, Musik oder besonderen Stimmen könne Radiowerbung zum „Mood-Management“ der Marken werden.

Quelle: Pressemeldung der Medientage München

Tuesday, 2 October 2012

What Bruce Springsteen Can Teach You About Building a Brand That Lasts


It happens to all marketers. They hit a moment when something dramatic and unexpected, or, more often than not, banal, affects their company's position in the marketplace, and they don't know how to react. Often, they flounder in place, desperately trying to work out their brand's next move.

Perhaps they should take a lesson in crisis management from "The Boss" - Bruce Springsteen. The future of the E Street Band was in question when band member Danny Federici died in 2008, and more recently, the passing of "The Big Man", Clarence Clemons. Springsteen's initial comments following their loss were unequivocal: the band would continue. 

He laid to rest any questions over the sincerity of his commitment during the band's opening concert of its Wrecking Ball Tour. Staged at the iconic Apollo Theater in Harlem on March 9, Springsteen's words that night, and his unequivocal actions to help the band heal from its loss and move forward, reveal two important marketing lessons:

Reinforce the Strength and Value of Your Brand

The core value of the E Street Band's brand is its commitment to its audience and the unique role each band member plays in creating a synergistic organization. While Springsteen serves as the band's literal and figurative "boss," each member has a vital defining character.

After Clemons' death, the Big Man was on everyone's mind. The introduction of each member is a legendary part of the band's show. Springsteen most often preceded Clemons' intro with something like, "Master of the Universe. More powerful than a locomotive. Is it a bird? Is it a plane? No. It's the Big Man on the saxophone, Clarence Clemons." How would he fill this void?
The answer to that question is Springsteen's second and most important digital marketing lesson:

Don't Skirt Around the Issue

Springsteen is the master of creating an emotional bond. As he goes through introductions, he shouts "Roll call!" and introduces the entire E Street Band on stage. That night at the Apollo Theater in Harlem Springsteen reinvigorated the E Street Band brand by directly addressing the issue on fans' minds. 

After introducing his band mates, Springsteen asked, "Are we missing anybody?" The crowd responded with a light and uncomfortable cheer. He asked again, "Are we missing anybody?" with a little more sincerity and purpose. And then he asked one more time, with conviction. He had the crowd in his hand and said, "That's right, we're missing a few. But the only thing I can guarantee you tonight is that if you're here, and we're here, they're here."
The Boss declared that the iconic E Street Band brand is not only alive and well, but is committed to giving the audience exactly what it wants. Springsteen addressed the change that might have disillusioned his audience. He did so in a proactive and gripping manner.

As a master marketer, Springsteen recognizes that a brand must embrace new norms and challenges, while constantly reinforcing its values and the emotional bonds that tie it to its customers. Anything less risks heavy losses to brand equity and affinity in an age when consumer sentiment is fleeting.
Most brands don't have the luxury of using a packed stadium and a global fan base to advocate their value. Neither did Springsteen and his band mates when they first started. He recognized the value of building his brand, and that of his band, for the long haul.

In a "like"-based online ecosystem, Springsteen and the E Street Band stand out as a testament to the emotional ties that take years, not minutes to build, and can come crashing down in fleeting seconds if not properly nourished and managed.

Social media is every brand's stage. Successful marketers use it to reinforce their brand's value and affinity with customers, not to project that value onto them. They use it to entertain and inform and to yield a powerful emotional response from their customers, just as Springsteen does every night that his band is on stage.

It's time for brands to find their inner rock star - the long-term rocker, not the "like"-based flameout. 

Quelle: www.adage.com
Autor: Steve Goldner

Wednesday, 26 September 2012

Disney übernimmt den deutschen Spartensender Das Vierte

Das hat der internationale Medienkonzern am Dienstagvormittag bekanntgegeben. Ziel der Übernahme ist es, Disneys Fernsehgeschäft in Deutschland auszubauen. Bislang bietet Disney Programme im Bezahlfernsehen an und ist an frei empfangbaren Sendern wie Super RTL und RTL II beteiligt. 

Genaueres zur Zukunft von Das Vierte und der Rolle des kleinen Senders bei einer möglichen Neuausrichtung seiner TV-Strategie nannte Disney in der knappen Mitteilung nicht, kündigte aber an, Einzelheiten zu einem späteren Zeitpunkt zu veröffentlichen.

Dem Kauf müssen noch die Kartellbehörden zustimmen. Der russische Medienunternehmer Dmitry Lesnevsky hatte seit längerem nach einem Käufer für den Münchner Sender gesucht. Nach Informationen des Mediendienst "DWDL.de", der über den Deal vorab berichtet hatte, will Disney seine bisherige Strategie für den deutschen TV-Markt überprüfen.

Quelle: www.spiegel.de

Tuesday, 18 September 2012

Konkurrenz für Lokalsender und Verlage?

ProSiebenSat.1 Sender planen regionale Werbung

ProSiebenSat.1 plant, in das Geschäft mit dezentraler Werbung einzusteigen. Das bedeutet, dass es im national verbreiteten TV regional spezialisierte Spots gibt. Dies berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Ausgabe vom 18.09.12). Die Pläne würden die Sender ProSieben, Sat.1 und kabel eins betreffen, wird P7S1-Sprecher Marcus Prosch zitiert. 

Man befinde sich zurzeit in einer Testphase. Es gehe um "den Austausch von ein paar TV-Spots beziehungsweise ein paar Minuten Werbung am Tag, in den meisten Fällen auch über die Grenzen eines Bundeslandes hinaus", so Prosch.  Die Werbeform sei in vielen europäischen Ländern bereits üblich, ebenfalls im Internet.

Vorgesehen sind den Angaben zufolge fünf Vermarktungs- und Verbreitungsgebiete. Damit würde P7S1 mit lokalen und regionalen Print-Verlagen sowie lokalem Hörfunk und TV um deren Kerngeschäft wetteifern. Erst seit kurzem gibt es laut "SZ"-Bericht die technischen Möglichkeiten, die es erlauben, die Spots im bundesweiten Programm auseinanderzuschalten.

Die Rechtslage dazu sei in den Bundesländern nicht einheitlich. Pro Sieben habe die Pläne nun der Medienaufsicht vorgelegt.

Quelle: www.kress.de

Friday, 7 September 2012

Deutscher Radiopreis - Die Gewinner


Und hier sind nun die Gewinner im Überblick:

Kategorie "Beste Reportage"

"Muamar al Gaddafi: Aufstieg und Fall eines Despoten" (SWR2) von Martin Durm

 Kategorie "Beste Programmaktion"

"Beethoven für Alle" (Klassik Radio)
  
Kategorie "Beste Morgensendung"

"Ponik & Petersen - Der NDR 2 Morgen" (NDR 2)

Kategorie "Bestes Nachrichtenformat"

RPR1 mit "Der Tag in Rheinland-Pfalz"

Kategorie "Bestes Interview"

Gisela Steinhauer und Gabriele Hufnagel-Mertens (WDR2)

Kategorie "Beste Moderatorin"

Sina Peschke (LandesWelle Thüringen)

Kategorie "Bester Moderator"

Werner Reinke (hr1)

Kategorie "Beste Comedy"

Radio ffn mit "Die Welt in 30 Sekunden"

Kategorie "Beste Sendung"

Deutschlandradio Kultur mit "The crazy never die - Die Lange Nacht des Hunter S. Thompson"

Kategorie "Beste Innovation"

"CrowdRadio"von detektor.fm


Quelle: www.deutscher-radiopreis.de

Tuesday, 4 September 2012

Die Nominierten des Deutschen Radiopreises 2012


Diesen Donnerstag ist es wieder soweit: Im Rahmen einer großen Gala und mit musikalischer Untermalung u.a. von Udo Lindenberg, Ed Sheeran, Unheilig und den Pet Shop Boys wird in Hamburg der Deutsche Radiopreis verliehen.

Hier die Nominierungen im Überblick:

Kategorie "Beste Reportage"

"Picasso im Krisengebiet - Wie ein Kunstwerk ins Westjordanland gelangt" von Ellen Hearing de Vazquez und Fredy Gareis (Deutschlandradio Kultur)

"Sehnsucht nach Leben: Zwischen Marburg und Lomé - Die Geschichte einer Abschiebung" von Katja Marx und Alexander Göbel (hr iNFO)

"Muamar al Gaddafi: Aufstieg und Fall eines Despoten" (SWR2)

 Kategorie "Beste Programmaktion"

"Beethoven für Alle" (Klassik Radio)

"Herzfunk" (WDR KiRaKa)

"1000 Gründe für Sachsen-Anhalt" (Radio Brocken)
  
Kategorie "Beste Morgensendung"

"Arno & die Morgencrew - Berlins lustigste Morgensendung" (104.6 RTL Berlins Hitradio)

"Ponik & Petersen - Der NDR 2 Morgen" (NDR 2)

"Guten Morgen Bayern" (Antenne Bayern)

Kategorie "Bestes Nachrichtenformat"

RPR1 mit "Der Tag in Rheinland-Pfalz")

ANTENNE THÜRINGEN mit "Das ANTENNE THÜRINGEN Nachtmagazin"

WDR 1LIVE mit "1LIVE - Infos"

Kategorie "Bestes Interview"

Gisela Steinhauer und Gabriele Hufnagel-Mertens (WDR2)

Almut Engelien und Doris Schiederig (NDR Info)

Norbert Joa und Daniela Arnu (Bayern 2)

Kategorie "Beste Moderatorin"

Sina Peschke (LandesWelle Thüringen)

Anja Caspary (Radioeins)

Nina Zimmermann (N-JOY)

Kategorie "Bester Moderator"

Johannes Scherer (RADIO FFH)

Werner Reinke (hr1)

Hans Blomberg (98.8 KISS FM )

Kategorie "Beste Comedy"

Radio ffn mit "Die Welt in 30 Sekunden"

104.6 RTL mit "Rache der Wartenden - die Morgencrew-Warteschleife"

ANTENNE BAYERN mit "Die Nullingers"

Kategorie "Beste Sendung"

ANTENNE BAYERN mit "Langemann Latenight"

Deutschlandradio Kultur mit "The crazy never die - Die Lange Nacht des Hunter S. Thompson"

Radio Bremen mit "Piazza" 

Kategorie "Beste Innovation"

98.8 KISS FM mit "KISS FM TALKROULETTE"

RBB radioeins mit der "radioeins Radio Show"

"CrowdRadio"von detektor.fm
 

Quelle: www.deutscher-radiopreis.de

Monday, 30 July 2012

Sendervielfalt tangiert das Fernsehverhalten kaum


Fernsehzuschauer decken mit sechs Kanälen 80% ihrer TV-Nutzung. Das ist eines der Ergebnisse der "Relevant Set – Studie 2012", die die ProSiebenSat.1 Media AG veröffentlicht hat.

Trotz Digitalisierung der Fernsehlandschaft und einer damit einhergehenden zunehmenden Sendervielfalt hat sich das TV-Verhalten der Deutschen kaum verändert.

Knapp 70% der deutschen Haushalte können mittlerweile digitales Fernsehen empfangen. Durchschnittlich können die Zuschauer zurzeit zwischen 82 verschiedenen TV-Kanälen wählen. Doch das tun nur die Wenigsten. Laut Studie begnügen sich die Deutschen mit nur 15 Sendern im Monat, die sie zehn Minuten oder länger schauen.

Ein Blick auf die meistgesehenen Programme, das "Relevant Set" eines Zuschauers, ergibt, dass 80% der Fernsehnutzung auf sechs Sender entfallen (2004: fünf Sender). Daran wird sich auch in Zukunft wenig ändern, meinen die Autoren der Studie. Die Empfangssituation und das Senderangebot hätten nur einen sehr geringen Einfluss auf die Fernsehgewohnheiten und das "Relevant Set" der Zuschauer.

 

RTL führt das "Relevant Set"-Ranking der Sender an

Das Ranking der am häufigsten im "Relevant Set" vertretenen Einzelsender führt RTL an. 70% aller Fernsehzuschauer zwischen 14 und 49 Jahren schauen diesen Sender häufig. Sat.1 und ProSieben, Sender der Studienherausgeber, folgen auf Platz zwei und drei mit 65 bzw. 61%. Die Öffentlich-Rechtlichen haben 51% (ARD) und 46% (ZDF) in ihrem "Relevant Set".

Thomas Wagner, Vorsitzender der Geschäftsführung SevenOne Media, sieht in dem guten Abschneiden von Sat.1, ProSieben aber auch von kabel eins (Rang 8) "eine klare Bestätigung unserer komplementären Senderaufstellung. Die Werbekunden können sich bei der Buchung unserer Kanäle absolut sicher sein, einen festen Platz in der Gunst der Zuschauer zu haben."

 

Kleinere Sender profitieren vom Wechselwillen der Zuschauer

Bei den kleineren, seltener genutzten Sendern ist mehr Wechselwille der Zuschauer zu beobachten. So verbesserte sich der Frauensender sixx (ebenfalls ProSiebenSat.1) innerhalb eines Jahres um 16 Plätze. Und liegt nun in der Zuschauergunst auf Rang 15. Auch ZDFneo und 3Sat konnten zulegen und finden sich aktuell auf dem 21. Rang (+8 Plätze) bzw. auf dem 17. Rang (+7).

Seit 2004 untersucht ProSiebenSat.1, wie sich die Sendervielfalt auf die Nutzung der Zuschauer auswirkt. Basis der Studie sind gemessene Fernsehnutzungsdaten des AGF/GfK-Fernsehpanels für den Auswertungsmonat Mai.

Quelle: www.kress.de